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Garantie und Messung: Wir messen, ob Du wirklich sparst.

  • 4 Wochenvorher messen
  • Einbaudurch den Fachbetrieb
  • 4 Wochennachher messen

Variante 3 · wetterbereinigt nach IPMVP, Option C · nachvollziehbar

Sparpotenzial berechnen

Was ist IPMVP Option C?

IPMVP (International Performance Measurement and Verification Protocol) ist ein weltweit verwendetes Regelwerk, um Energieeinsparungen nachvollziehbar zu messen. Option C („Whole Facility") vergleicht den Gesamtverbrauch des Gebäudes vor und nach einer Maßnahme, bereinigt um das Wetter. Gemessen wird am Zähler, nicht an einzelnen Bauteilen.

EnergieverbrauchGradtage (kälter →)EinsparungVorher (Baseline)Nachher (gemessen)Prognose ohne FinisherSchema, keine Messwerte

Der Grundgedanke

Ein kalter Winter verbraucht mehr als ein milder. Deshalb vergleichen wir nicht einfach Rechnungen, sondern fragen: Was hätte Deine Heizung bei diesem Wetter ohne Finisher verbraucht?

Einsparung =
Prognose ohne Finisher
− gemessener Verbrauch

Die Prognose entsteht aus Deinem eigenen Verbrauch der Vergangenheit und den Gradtagen (Außentemperatur) des Messzeitraums.

So läuft Variante 3 ab

1

Baseline

4 Wochen vor dem Einbau erfassen wir Deinen Verbrauch am Zähler. Frühere Abrechnungen helfen als Ergänzung.

2

Einbau

Der Fachbetrieb prüft die Eignung der Anlage und bringt den Finisher ins Heizungswasser.

3

4 Wochen nachher

Nach dem Einbau messen wir weitere 4 Wochen. Wir rechnen den Wetterverlauf heraus.

4

Ergebnis

Du bekommst einen Bericht: Einsparung in % und kWh, gemessener Verbrauch, Prognose und Unsicherheit.

Von den Zählerdaten zum Ergebnis

So wird das Wetter herausgerechnet (Schema)

  1. BaselineAus 4 Wochen Verbrauch und Wetter vorher (Gradtage)
  2. Prognose ohne FinisherWas die Heizung bei diesem Wetter verbraucht hätte
  3. GemessenTatsächlicher Verbrauch nachher
  4. EinsparungPrognose minus gemessener Verbrauch
  • ✓Baseline-Modell: Aus Deinem früheren Verbrauch und den Gradtagen bilden wir eine Regressionsgerade: Verbrauch in Abhängigkeit vom Wetter.
  • ✓Prognose: Für die 4 Wochen nachher setzen wir die tatsächlichen Gradtage ein und erhalten den erwarteten Verbrauch ohne Finisher.
  • ✓Vergleich: Wir ziehen den gemessenen Verbrauch ab. Der Unterschied ist die wetterbereinigte Einsparung.
  • ✓Unsicherheit: Wir geben an, wie genau das Modell zu Deinen Daten passt. Liegt die Einsparung innerhalb der Messunsicherheit, schreiben wir das auch so.
Eichi-Tipp

Sag uns Änderungen im Haus gleich Bescheid, etwa längere Abwesenheit, neue Bewohner oder eine geänderte Heizkurve. Sie beeinflussen den Vergleich und lassen sich nur herausrechnen, wenn wir davon wissen.

Wo die Methode ihre Grenzen hat

Eichi: Messen statt raten – wie beim Zählen des Wintervorrats.
2 × 4 Wochen sind kurzÜblich sind längere Messzeiträume. Deshalb brauchen wir Messwochen in der Heizperiode mit ausreichend kalten Tagen, damit der Wettereffekt sauber herausgerechnet werden kann.
Veränderungen im HausNeue Bewohner, längere Abwesenheit, geänderte Heizkurve oder Dämmmaßnahmen verfälschen den Vergleich. Wir fragen das ab und rechnen es heraus oder schließen den Zeitraum aus.
Gute Daten sind PflichtJe genauer die Zählerdaten (Gas, Öl, Fernwärme, Wärmemengenzähler), desto belastbarer das Ergebnis. Bei Öl messen wir über Tankstand oder Lieferungen.
WarmwasserWarmwasseranteil und Sondereffekte werden, soweit möglich, getrennt betrachtet.

Was passiert, wenn es nicht wirkt?

Bleibt die gemessene Einsparung unter 10 %, erstatten wir 30 % des Kaufpreises. Gemessen wird wetterbereinigt nach IPMVP Option C. Die Bedingungen findest Du direkt darunter und in den AGB.

Die Garantiebedingungen im Überblick

So wird die Einsparung berechnet: Wir erstellen aus Deinem Verbrauch der 4 Wochen vorher und den Gradtagen eine Prognose. Die Einsparung ist der Unterschied zwischen dieser Prognose und dem gemessenen Verbrauch der 4 Wochen nachher, in Prozent. Es zählt der gesamte Verbrauch der Heizungsanlage. Warmwasser wird als witterungsunabhängiger Grundverbrauch aus dem Vergleich herausgerechnet. Die Messunsicherheit gehen wir nicht zu Deinen Lasten: Es zählt der gemessene Wert ohne Abzug.

Mindest-Gradtage: In beiden Messzeiträumen sollen mindestens 250 Gradtage (Basis 15 °C) anfallen. Ist das Wetter zu mild oder die Datenlage zu schwach, verlängern wir die Messung um bis zu 2 Wochen, statt ein unsicheres Ergebnis zu werten.

Was Du zurückbekommst: Erreicht die gemessene Einsparung keine 10 %, erstatten wir 30 % des Gesamtpreises von Variante 3 (Produkt, Einbau und Messung, inkl. MwSt.).

Das brauchen wir von Dir: vollständige Zählerdaten (Gas, Öl, Fernwärme oder Wärmemengenzähler) für beide Zeiträume; keine wesentlichen Änderungen an Heizung, Heizkurve, Dämmung oder Nutzung während der Messung (z. B. Umbau, längere Abwesenheit, neue Bewohner).

Frist: Du meldest Dich innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Ergebnisberichts schriftlich unter info@hdz24.de. Die vollständigen Bedingungen stehen in unseren AGB (§ 6).

Variante 3 ansehen   Studienlage ansehen →

Häufige Fragen zur Messung

Kann ich nicht einfach meine Rechnungen vergleichen?

Das wäre ungenau, weil jeder Winter anders ist. Der wetterbereinigte Vergleich trennt den Effekt des Wetters von dem des Finishers.

Brauche ich einen Wärmemengenzähler?

Nicht zwingend. Auch Gas-, Öl- oder Fernwärmezähler genügen. Ein Wärmemengenzähler macht das Ergebnis genauer.

Was kostet die Messung?

Variante 3 kostet 200 € mehr als „Mit Fachbetrieb“. Deinen individuellen Preis siehst Du direkt nach dem kostenlosen Check, ohne Kaufverpflichtung.

Neugierig, was bei Dir möglich ist?

Drei Angaben, Ergebnis sofort. Die Messung kommt danach.

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