- Heizkurve
- Die Heizkurve legt fest, welche Vorlauftemperatur die Heizung bei welcher Außentemperatur einstellt. Sie wird meist über Steilheit und Niveau (Parallelverschiebung) angepasst. Siehe auch den Ratgeber Heizkurve richtig einstellen.
- Vorlauftemperatur
- Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das vom Wärmeerzeuger zu den Heizkörpern oder Flächenheizungen fließt. Je niedriger sie sein kann, ohne dass Räume zu kühl werden, desto effizienter arbeitet die Anlage.
- Rücklauftemperatur
- Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des abgekühlten Heizwassers, das zum Wärmeerzeuger zurückfließt.
- Spreizung
- Die Spreizung ist der Unterschied zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur. Sie zeigt, wie viel Wärme das Wasser auf seinem Weg durch das Heizsystem abgibt.
- Hydraulischer Abgleich
- Beim hydraulischen Abgleich wird die Wasserverteilung so eingestellt, dass jeder Heizkörper die Wärmemenge bekommt, die sein Raum braucht. Mehr dazu auf der Seite Hydraulischer Abgleich und im Ratgeber Kosten, Ablauf und Förderung.
- Verfahren A und Verfahren B
- Zwei Verfahren für den hydraulischen Abgleich. Verfahren A arbeitet mit vereinfachten Pauschalwerten, Verfahren B berechnet Heizlast und Voreinstellungen je Raum genauer.
- Heizlast
- Die Heizlast ist die Wärmeleistung, die ein Raum oder Gebäude unter festgelegten Auslegungsbedingungen braucht, um die gewünschte Temperatur zu halten. Sie ist die Grundlage für den Abgleich nach Verfahren B.
- Gradtage
- Gradtage (auch Gradtagzahl) sind ein Maß für den Heizbedarf eines Zeitraums. Sie ergeben sich aus dem Unterschied zwischen einer Bezugs-Raumtemperatur und der Außentemperatur an den Heiztagen. Je kälter es ist, desto höher sind die Gradtage.
- Wetterbereinigung
- Bei der Wetterbereinigung wird der Einfluss des Wetters aus Verbrauchsdaten herausgerechnet, zum Beispiel über Gradtage. So lassen sich Zeiträume mit unterschiedlichem Wetter vergleichen.
- IPMVP Option C
- IPMVP ist ein internationales Regelwerk, um Energieeinsparungen nachvollziehbar zu messen. Option C („Whole Facility“) vergleicht den Gesamtverbrauch eines Gebäudes vor und nach einer Maßnahme, wetterbereinigt. So messen wir bei Variante 3, siehe Garantie und Messung.
- Kontrollgruppe
- Eine Kontrollgruppe ist eine Vergleichsgruppe ohne die untersuchte Maßnahme. Sie hilft zu erkennen, welcher Teil einer Veränderung wirklich auf die Maßnahme zurückgeht und welcher auf andere Einflüsse wie das Wetter.
- Heizungswasser
- Heizungswasser ist das Füll- und Umlaufwasser im Heizkreis.
- Oberflächenspannung
- Die Oberflächenspannung beschreibt, wie stark die Oberfläche einer Flüssigkeit zusammenhält. Nach Herstellerangaben verändert der Heizungs-Finisher die Oberflächenspannung des Heizungswassers; dadurch soll die Wärme leichter übertragen werden. Eine unabhängige Untersuchung dieses Mechanismus liegt uns nicht vor. Belege und Grenzen: Nachweise.
Glossar: Heizung und Messung einfach erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Heizkurve, hydraulischen Abgleich und die Messung von Einsparungen, kurz und ohne Fachchinesisch.
Eichi-Tipp
Wenn Dir ein Begriff fehlt, schreib uns. Wir nehmen ihn gern ins Glossar auf.
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